Die Elektromobilität soll in Deutschland neuen Schwung bekommen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung werden Anträge ab Mai 2026 möglich sein. Mit der Förderung sollen elektrisch betriebene Autos mit Zulassungsdatum ab 1. Januar 2026 auch nachträglich gefördert werden. Ziel ist es, Kauf oder Leasing von E-Autos stärker anzukurbeln.
Höhere Förderung bei niedrigem Einkommen
Die Förderung soll umso höher ausfallen, je niedriger das Haushaltsjahresgehalt des Antragstellers ist.
Bei Paaren werden die Einkommen von Verheirateten, eingetragenen Lebenspartnern sowie eheähnlichen Gemeinschaften für die Berechnung addiert. Auch die Anzahl von minderjährigen Kindern wirkt sich positiv auf die Höhe der Förderung aus. Damit sollen die Fördergelder gezielt bei denjenigen ankommen, die die Förderung auch benötigen. Ab € 90.000 Haushaltsjahreseinkommen ist deshalb keine Förderung mehr vorgesehen.
Die höchsten Prämien winken bei einem Jahreseinkommen von maximal € 45.000 bei der Anschaffung eines reinen E-Autos. Die Förderung von Plug-in-Hybrids ist ebenfalls vorgesehen, liegt aber von der Höhe der Förderung deutlich unter der von rein elektrisch angetriebenen Autos.
Fazit: Durch die neuen Maßnahmen erhofft sich die Politik mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen und die Klimaziele schneller zu erreichen. Ob die neue Förderung tatsächlich den gewünschten Effekt erzielt, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Ein Beitrag zur Entbürokratisierung ist diese Förderung aber mit Sicherheit nicht.